Staatsauffassung und Regierungspraxis des letzten badischen Staatspräsidenten Leo Wohleb 1947-1952

von Hans Zimmermann

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Badener, Deutscher und Europäer - diese Begriffe sind in Leo Wohlebs Denken nicht voneinander zu trennen, sondern sie erscheinen stets in ihrem inneren Zusammenhang.
Der badische Staatspräsident, dessen Unterschrift an erster Stelle unter dem deutschen Grundgesetz zu finden ist, hält diesen Zusammenhang aufrecht, auch in der Phase der härtesten Auseinandersetzung um den Südweststaat.

Er bekannte sich zu Erasmus, dem humanistischen Vorkämpfer für ein Europa in Frieden und Freiheit. In diesem Geist sollte die Jugend erzogen und das Gemeinwesen aufgebaut werden. Und "dieses Europa", schrieb er im Sommer 1948 in Nouvelles de France, "ist mehr als ein räumlicher Ordnungsbegriff, Europa ist eine geistige Wirklichkeit, klar geformt vom antiken Erbe her, nachdem in Hellas der europäische Geist geboren wurde, überhöht durch die Wahrheit des Christentums." Ein solches Europa ist für Wohleb eine bittere Notwendigkeit, die Existenzvoraussetzung für die Freiheit und Selbständigkeit der westlichen Demokratien. In Bonn tagte der Parlamentarische Rat, um das Grundgesetz für den Bund deutscher Länder zu schaffen. Wir warten auf den Zusammentritt des Parlamentarischen Rates, der das Grundgesetz europäischer Länder schafft."

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Herausgeber: Förderkreis Kunst & Kultur Hilzingen e.V.
Satz & Layout: G.Braun Buchverlag , Karlsruhe
Herstellung: J.A. Kugler, Druckerei und Hegau-Verlag

 

 
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